| Alkohol | Dieser Text beschreibt Alkohol. Der untere Text beinhaltet die Alkohol Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Alkohol Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Alkohol fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Alkohol möglichst ausführlich zu halten.
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Alkohol ArtikelDieser Artikel beschäftigt sich mit dem speziellen Alkohol Ethanol, der u.a. Ausgangsstoff für alkoholische Getränke ist; die generelle Bedeutung des Begriffs ist unter Alkohol (Chemie) zu finden.
Alkohol kommt aus dem arabischen und ist eine Gruppe chemischer Verbindungen von Kohlenstoff, Sauerstoff und Wasserstoff.
Umgangssprachlich wird unter Alkohol speziell der vom Ethan abgeleitete Alkohol mit der chemischen Nennung Ethanol (früher Äthanol) oder Ethylalkohol verstanden. Generell werden in der Chemie alle organischen Verbindungen als Alkohole genannt, deren charakteristische funktionelle Gruppe die Hydroxy-Gruppe (-OH) ist. Viele dieser Alkohole sind giftig. Daneben gibt es andere wie das Glycerin oder die Zuckeralkohole, die das nicht sind.
Der Begriff Alkohol entspringt dem spanischen alcohol, was ursprünglich feines, trockenes Pulver bedeutete und in der Alchemistensprache benutzt wurde. In dem Arabischen steht al kuhl für Augenschminke.
Anmerkung: In dem Folgenden genannt Alkohol stets die chemische Substanz Ethanol (C2H5OH)
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Alkohol wird gewöhnlich in alkoholischen Getränken verfügbar gemacht und ist eine der am weitesten verbreiteten Drogen.
Alkohol enthaltende Getränke (mit Angabe des Alkoholgehaltes in Volumenprozent):
- reifer Kefir: bis ungefähr 3 Prozent
- Bier
- Leichtbiere: 1-2,5%
- Vollbiere: ca 3-5%, meist um 5%
- Starkbiere: 6-12 Prozent
- Weine: 7-15%, meist um 12%
- Met: ungefähr 5-14%
- Liköre: ungefähr 15-75%, meist unter 30%
- Spirituosen: ungefähr 30-96%
Alkohol kann jedoch auch in Form von Spiritus eingekauft werden. Dieser enthält meist 96 Prozent Ethylalkohol, der mit Hilfe von Vergällungsmitteln ungenießbar gemacht wurde. Vergällter Alkohol ist nämlich von der Genussmittelsteuer befreit, Trinkalkohol nicht.
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Alkohol wird in dem gesamten Magen-Darm-Trakt aufgenommen. Dies beginnt bereits in der Mundschleimhaut. Der dort aufgenommene Alkohol geht direktins Blut und wird damit über den gesamten Körper einschließlich des Gehirns verteilt. Der in dem Darm aufgenommene Alkohol gelangt dagegen zunächst mit dem Blut in die Leber, wo er teilweise abgebaut wird. Die Alkoholaufnahme wird durch Faktoren, die die Durchblutung steigern, erhöht, beispielsweise Wärme (Irish Coffee, Grog), Zucker (Likör) und Kohlenstoffdioxid (sog. Kohlensäure in Sekt). Fett dagegen verlangsamt die Aufnahme. Dies führt aber nicht zu einer niedrigeren Resorption des Alkohols insgesamt, sondern ca. zu einer zeitlichen Streckung. In der Leber wird der Alkohol durch das Enzym Alkoholdehydrogenase zu Ethanal (H3C-CHO) abgebaut, das weiter zu Ethansäure (Essigsäure) oxidiert wird. Die Ethansäure wird über den Citratzyklus und die Atmungskette in allen Zellen des Körpers unter Energiegewinnung zu CO2 veratmet. Das Zwischenprodukt Ethanal ist auch für den so genannten Kater verantwortlich, der eine Folge stärkeren Alkoholkonsums ist. Der Abbau des Ethanols wird durch Zucker gehemmt, daher ist die Katerwirkung bei süßen alkoholischen Getränken, insbesondere Likör, Bowlen und manchen Sektsorten besonders hoch.
Die Abbaurate durch die Alkoholdehydrogenase ist innerhalb gewisser Grenzen konstant. Sie beträgt bei den meisten Europäern knapp 1 g Alkohol je 10 kg Körpergewicht und Stunde. Eine Variationsbreite ergibt sich zwischen Männern und Frauen. Bei Männern wurde auch in dem Magen eine genetisch bedingte erhöhte Aktivität der so genannten gastrischen Alkoholdehydrogenase festgestellt, was zu einer leichten Erhöhung der Abbaurate führt. Die Abbaurate wird dagegen durch häufigen Alkoholkonsum nicht erhöht. Der Gewöhnungseffekt, den man bei Alkoholikern beobachten kann, beruht nicht auf schnellerem Abbau, sondern auf der Gewöhnung des Nervensystems an höhere Giftdosen. Andere, insbesondere in unsauber destillierten Spirituosen zu findende Alkohole, die so genannten Fuselalkohole, werden auch durch die Alkoholdehydrogenase abgebaut und verlangsamen den Abbau des Alkohols. Etwa 5 % des Alkohols werden über Urin, Schweiß und Atemluft abgegeben.
Siehe auch: Kater
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Unmittelbare physiologische Wirkung | |
Alkohol führt zu einer Erweiterung insbesondere der äußeren Blutgefäße. Daraus ergibt sich ein Wärmegefühl beim Konsum alkoholhaltiger Getränke. Dabei wird die natürliche Regulierung des Wärmehaushalts bei niedrigen Temperaturen außer Kraft gesetzt. Zugleich wirkt Alkohol betäubend, so dass bedrohliche Kälte nicht mehr wahrgenommen wird. Daher können Erfrierungen bis hin zu dem Kältetod die Folge winterlichen Alkoholgenusses sein.
Problematisch ist auch die Kombination von Alkohol mit Medikamenten und anderen Drogen. Hier gibt es vielfältige Wechselwirkungen, die zu einer vorzeitigen und intensiveren Beeinträchtigung als bei reinem Alkoholkonsum führen können. Auch der Alkoholabbau hinterlässt noch nach seiner Beendigung physiologische Wirkungen: So bleibt die Konzentration des Enzyms Alkoholdehydrogenase auch noch nach vollständiger Beseitigung des Alkohols aus dem Blut erhöht. Dieses Enzym ist aber auch am Abbau von Medikamenten beteiligt, so dass diese schneller als in der Dosierung vorgesehen abgebaut und damit unwirksam gemacht werden.
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Wirkungen auf das Gehirn und andere Schäden | |
Bereits maßvoller Alkoholgenuss (0,2 Promille Blutalkohol - entsprechend ungefähr 0,3 l Bier, 100 ml Wein oder einem hochprozentigen Schnaps, je nach Körpergewicht und Konstitution) wirkt sich auf das Nervensystem und speziell auf das Gehirn aus: das Blickfeld wird verengt (beginnender Tunnelblick), und die Reaktionszeiten verlangsamen sich. Schätzungen gehen davon aus, dass beim Verzehr eines Bieres bis zu 100 Tausend Gehirnzellen abgetötet werden. Bei einem Vollrausch sollen sogar ungefähr 10. Tausend Tausend Gehirnzellen unwiderruflich absterben. Weiterer Genuss von Alkohol führt zu einem als Trunkenheit genannten Zustand. Dieser ist einerseits durch körperliche Veränderungen wie z.B. psychisch durch erhöhte Emotionalität, andererseits durch eine veränderte Bewusstseinwahrnehmung und verringerte geistige Leistungsfähigkeit gekennzeichnet. Meistens führt erheblicher Alkoholgenuss zu Übelkeit und Erbrechen. Dabei wird allerdings ca. der Teil des Alkohols ausgeschieden, der noch nicht in die Blutbahn gelangt ist.
Alkohol hat auch eine Wirkung auf Sexualität und Fruchtbarkeit. So führt Alkoholgenuss vielfach zu einer Enthemmung, speziell bei Männern auch zu einer Steigerung der Libido. Parallel dazu verringert sich allerdings die Erektionsfähigkeit bis hin zur völligen erektilen Dysfunktion. Darüberhinaus gehört Alkohol zu den Stoffen, die sich direkt schädigend auf Hoden und Spermien auswirken. Alkohol führt zu einer Verminderung der Testosteronproduktion, was negative Auswirkungen auf eine Vielzahl von Körperfunktionen hat. Neuere Behandlungen (Prof. E. Abel, Vereinigte Staaten Amerika) haben festgestellt, dass väterlicher Alkoholkonsum vor der Zeugung nicht ca. das Risiko von Fehlgeburten erhöht, sondern sich auch schädigend auf die Kindesentwicklung auswirken kann. Wesentlich verheerender ist allerdings Alkoholkonsum der Mutter während der Schwangerschaft, da sich dadurch unter anderem das so genannte fetale Alkoholsyndrom ausbilden kann, das vor allem durch eine erhebliche Beeinträchtigung der Intelligenz beim Kind gekennzeichnet ist. Alkoholbedingte Schädigungen gehören zu den häufigsten pränatal bedingten Gesundheitsschäden.
In noch größeren Mengen setzt eine akute Alkoholvergiftung ein, die bis zu dem Koma oder dem direkten Tod führen kann. Besonders gefährlich ist dabei der schnelle Genuss von Spirituosen, da die Übelkeitsschwelle langsamer eintritt als ein lebensbedrohlicher Anstieg des Blutalkoholspiegels.
Auch wenn die angenehmen Wirkungen leichten Konsums in dem Fall positiver Anlässe zeitlich beschränkt erwünscht sein mögen, so ruft Trunkenheit andererseits in unangebrachten Situationen jährlich ein unübersehbares Maß an menschlichem Leid hervor (Verkehrsunfälle, etc.). Ebenso kann auch dauerhafter Konsum allein schon oder zusammen mit anderen Faktoren zu schweren gesundheitlichen Schädigungen führen: Herz-Kreislauferkrankungen, schwere Schädigungen der Leber, des gesamten Nervensystems, des Gehirns und körperlich-psychische Abhängigkeit. Hilfen bieten Ärzte oder Selbsthilfegruppen wie die Anonymen Alkoholiker oder die Guttempler.
Buch-Tipp: Die feine Art des Saufens. Ein Handbuch für den modernen Trinker (carbon copy books) Witzig und unterhaltsam - der Teufel Alkohol mal anders. . . Frank Kelly Rich gelingt es wunderbar, mit seinem Buch ein äußerst amüsantes Bild des Alkohol trinkenden und genießenden Menschen zu zeigen. Klar, der eine oder andere Witz geht natürlich auch mal daneben, aber insgesamt findet sicher jeder die eine oder andere Anektote, die man... |
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In Deutschland sind in dem Jahr 2 Tausend circa 16 Tausend Menschen durch Alkohol-Missbrauch gestorben. Dies wären rund zwei % aller Sterbefälle. Männer sind
dabei dreimal häufiger betroffen als Frauen. Die häufigste alkoholbedingte
Todesursache ist die alkoholische Leberzirrhose mit 9.550 Verstorbenen.
(Quelle: Statistisches Bundesamt). Eine Krankheit mit über 50 Prozent Mortalität, die insbesondere zusammen mit einer sehr fetthaltigen Mahlzeit von Alkohol ausgelöst werden kann, ist die Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung).
Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung , die Staatsekretärin in dem Bundesgesundheitsministerium, Marion Caspers-Merk spricht für 2003 von 40 Tausend Todesfällen als Folge des Alkoholkonsums in Deutschland (Zum Vergleich: Drogentod durch illegale Drogen 1.477, Tod als Folge des Tabakrauchens: 110.000). (Quelle: Drogen- und Suchtbericht 2004)
Buch-Tipp: Endlich ohne Alkohol. Der einfache Weg mit Allen Carrs Erfolgsmethode. Meine Erfahrung mit diesem Buch! Hallo Zusammen,
ich habe dieses Buch vor knapp 3 Monaten gelesen. Ich habe vorher zuviel Alkohol getrunken, jede Woche, nicht jeden Tag aber ich fand häufig kein Ende. Seit dem ich es gelesen habe, TRINKE ICH KEINEN ALKOHOL MEHR und ich kann ca. sagen, dass ich es ohne dieses Buch niemals hätte schaffen können. Dieses... |
Mögliche positive gesundheitliche Wirkungen | |
Es ist stark umstritten, ob alkoholische Getränke positiv auf die Gesundheit einwirken können. Viele vordergründing positive Wirkungen werden durch andere aufgehoben, etwa der stark erhöhten Krebsgefahr beim regelmässigen Konsum selbst kleiner Mengen, die durch wissenschafliche Studien bestätigt wurden.
Mediziner warnen davor, einzelne Wirkungen aus dem Gesamtzusammenhang zu reissen.
Auch der Verbrauch von Vitaminen und Mineralstoffen beim Abbau in dem Körper ist zu berücksichtigen.
Traubensaft enhält dieselben herzstärkenden Mittel wie Wein, daher kann davon ausgegangen werden, das das selektive Hervorheben einzelner positver Wirkungen in erster Linie einer Rechtfertigung dient und wenig Substanz hat.
Aus einer Anzahl epidemiologischer Behandlungen geht hervor, dass ein äußerst mäßiger Konsum bestimmter alkoholhaltiger Getränke - insbesondere Rotwein - (etwa 1-2 Glas pro Tag) über längere Zeiträume vor koronarer Herzerkrankung schützen soll. Außerdem wurde bei bis zu 20-40 g Alkohol bei Männern und bei bis zu 10-20 g bei Frauen eine höhere Lebenserwartung festgestellt. Dies entspricht 1/4 Rotwein oder 1/2 Maß Bier pro Tag.
Die höhere Lebenserwartung ist allerdings ca. ein statistischer Effekt, da unter den Antialkoholikern auch Personen sind, die gerade wegen einer Krankheit und damit verbundener niedriger Lebenserwartung keinen Alkohol trinken.
Oberhalb dieser Mengen kehrt sich die positive Wirkung eindeutig um. Ursächlich für diese Wirkungen ist allerdings nicht der Alkohol selbst, sondern Begleitstoffe, die in dem Wein und Bier zu finden sind und durch den Alkohol, der ein gutes Lösungsmittel ist, verfügbar gemacht werden (Lösungsmitteltheorie). Daher besitzen Schnäpse und die meisten Liköre auch keine vergleichbaren Wirkungen. Nach einer anderen Theorie wirkt (wenig) Alkohol entzündungshemmend, der CRP-Gehalt (Reaktive Proteine) sinkt.
- J. Kauhanen et. al: Beer binging and mortality: results from the Kuopio ischaemic heart desease risk factor study, a prospective population based study. British Medical Journal 1997/315/S.846.
- E. B. Rimm et al.: Moderate alcohol intake and lower risk of coronary heart desease: meta-analysis on effects on lipds and haemostatic factors. British Medical Journal 1999/319/s. 1523.
- K. Nanchal et al.: alcohol consumption, metabolic cardiovascular risk factors and hypertension in women. International Journal on Epidemiology 2000/29/S.57.
- C. Power et al.: U-shaped relation for alcohol consumption and health in early adulthood and implications for mortality. Lancet 1988/352/S.877
- H. Beck-Bornholdt et al.: Der Hund, der Eier legt 2001 ISBN 3-499-61154-
Buch-Tipp: Familienkrankheit Alkoholismus. Im Sog der Abhängigkeit. hat großen Wiedererkennungswert Ich habe mich auf fast jeder Seite wiedergefunden und sehr häufig geheult.
Es war hart der Wahrheit so in das Auge zu blicken und es hat mich fertig gemacht.
Aber ich empfehle es vorbehaltlos weiter, denn es hat mir auch die Augen geöffnet. Dieses Buch ist richtig gut.
Man sollte es seinem Partner zu dem lesen geben,... |
Gesetzliche Beschränkungen | |
In einigen vorzugsweise islamischen Ländern ist Alkohol als Droge gesetzlich streng verboten. Manche Getränke wie Absinth sind oder waren bis vor kurzer Zeit wegen ihres erhöhten Gefahrenpotentials auch in vielen europäischen Ländern verboten.
Buch-Tipp: Frauenheilpflanzen. Wirkungen, Hausmittel und praktische Selbsthilfetipps Nicht fragen - kaufen! "Laden Sie Ihre Nachbarinnen doch mal zu dem Vaginalzäpfchengießen ein!" Ja, richtig gelesen. . . das ist eine der Aufforderungen in diesem Buch. Wenn Sie sich von diesem Vorschlag erholt haben, können Sie das Buch genießen. Hier wird das Frausein gelebt. Frau Fischer hat nicht ca. körperheilsame Rezepte auf Lager, sondern... |
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In Deutschland und der Schweiz dürfen alkoholische Getränke ca. an Personen ab dem vollendeten 16. Lebensjahr abgegeben werden. Getränke, die Branntwein enthalten, sogar erst ab 18.
In Österreich ist der Jugendschutz Ländersache. In Wien, Niederösterreich und dem Burgenland ist der Alkoholgenuss grundsätzlich erst ab 16 gestattet. In den anderen Ländern dürfen Getränke bis zu einem Alkoholgehalt von 14 Prozent mit 16, solche darüber mit 18 getrunken werden.
In manchen Ländern, insbesondere den Vereinigte Staaten Amerika, gelten häufig Bestimmungen, die als Mindesalter 21 vorsehen.
Buch-Tipp: Homöopathische Mittel und ihre Wirkungen, Materia Medica Unentbehrliches Nachschlagewerk für klassische Homöopathen Wer an die Wirksamkeit der klassischen Homöopathie glaubt und sich intensiv mit ihr beschäftigt, kommt am BOERICKE, einem außerordentlich erfolgreichen Klassiker dieses Genres, nicht vorbei: Gemeint ist das seit Jahrzehnten etablierte Standardwerk „Homöopathische Mittel und ihre... |
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Da Alkohol die Fahrtüchtigkeit beeinflusst, gibt es einen höchstzulässigen Alkoholgehalt in dem Blut. Dieser beträgt
- in Österreich:
- 0,1‰ für Lenker von Lastwägen und Autobussen, für Lenker mit Probeführerschein , für Moped- und Traktorfahrer bis 20 Jahre, sowie für Schüler und Lehrer in der praktischen Fahrausbildung.
- 0,5‰ für Kraftfahrzeuglenker
- 0,8‰ für Fahrzeuglenker
- in Deutschland: 0,5‰
- in der Schweiz: 0,8‰, ab 1. Januar 2005: 0,5‰
- in Serbien, Kroatien, Tschechien, Slowenien, Montenegro, Rumänien und Bulgarien: 0,0‰
Buch-Tipp: Homöopathische Mittel und ihre Wirkungen, Materia medica und Repertorium Boericke Materia medica und Repertorium Ich war mir nicht sicher, ob ich die Materia medica alleine kaufen soll, oder "Mat. med. und Repertorium" zusammen.
Im Nachhinein glaube ich, dass ich mit der reinen "Materia medica" besser dran gewesen wäre, denn die Arzneimittelbilder sind teilweise ca. sehr kurz beschrieben.
Allerdings bin ich einfach... |
Kulturgeschichte des Alkohols | |
Die ersten Völker, die gezielt alkoholische Getränke herstellten, waren die Ägypter und Sumerer. Sie erzeugten Bier, später auch Wein. Bekannt wurde vor allem der Sumerer Peter II, der zu Ehren der Geburt seines Sohnes am 15. November 6004 v. Chr. ein Fest veranstaltete, bei dem zu dem ersten Mal Alkohol öffentlich ausgeschenkt wurde. Als Hefen kamen Wildhefen zu dem Einsatz. In dem Mittelalter wurde die Destillation erfunden, dadurch war es möglich, den Spiritus vini (Geist des Weines) aus Wein herzustellen. In Ostasien wurden schon früh Weine aus Litschi und Pflaumen hergestellt sowie der Sake, ein warm genossener Reiswein.
Buch-Tipp: Jetzt ist es genug! Leben ohne Alkohol Behutsam, nicht Euphemistisch und dennoch sehr konkret! Vor gerade mal 3 Tagen bekam ich dieses Buch von einer Freundin geschenkt, denn diese machte sich massiv Sorgen um meine physische wie psychische Konstitution. Schließlich bin ich, leider Gottes, langjähriger "Alkohol-Fan", und das als Tutor an einer gymnasialen Oberstufe, welcher eine Klasse... |
Populationsgenetische Aspekte des Alkohols | |
Seit langem ist bekannt, dass die ursprünglich aus Ostasien stammenden Einwohner Amerikas ("Indianer" und Inuit) auf Alkohol erheblich empfindlicher reagieren als Europäer. Dies wurde beim Vordringen der Europäer auf dem amerikanischen Kontinent gezielt ausgenutzt, indem Schnaps als "Feuerwasser" an die einheimischen Stämme verteilt wurde. Auch Ostasiaten zeigen - teilweise in kleinerem Umfang - eine kleinere Alkoholverträglichkeit als Europäer.
Ursache ist ein deutlich langsamerer Abbau des Blutalkohols bei den meisten Nichteuropäern. Während die meisten Europäer 3-4 Bier trinken können, ohne gleich betrunken zu werden, führen bei den vielen Nichteuropäern, speziell bei Menschen mit ostasiatischer Abstammung, bereits 1-2 Bier zu Trunkenheitszuständen. Die Ursache dafür liegt in einem schnelleren Abbau des Blutalkohols bei Europäern. Während sie noch trinken, beginnt bereits eine biochemische Reaktion, bei der durch das Enzym Alkoholdehydrogenase der Alkohol abgebaut wird. Das dabei als Zwischenprodukt gebildete Ethanal, ein Aldehyd, führt in größerer Konzentration zu dem so genannten Kater.
Genetische Behandlungen haben gezeigt, dass die genetischen Allele für das Enzym Alkoholdehydrogenase bei Europäern anders als bei Menschen anderer Herkunft verbreitet sind. Diese Allele unterscheiden sich in einigen Basen voneinander und führen zu leicht unterschiedlichen Varianten der Alkoholdehydrogenase (sog. Isoenzymen). Dabei kann Reinerbigkeit (Homozygotie) oder Mischerbigkeit (Heterozygotie ) bezüglich der Allele vorliegen. Behandlungen an asiatischstämmigen Amerikanern zeigten, dass homozygote Menschen mit dem Allel ALDH2*2 eine erheblich niedrigere Abbaurate für Blutalkohol hatten. Mischerbige Menschen wiesen die gleiche Abbaurate wie reinerbige Menschen mit dem Genotyp ALDH2*1 auf, bauten aber das Zwischenprodukt Ethanal (den "Katerstoff") langsamer ab.
Die erhöhte Fähigkeit der Europäer zu dem Alkoholabbau beruht auf einem besonderen Selektionsdruck insbesondere in dem Altertum und Mittelalter. Während asiatische Völker bereits früh abgekochtes und damit keimarmes Wasser in Form von Tee zu sich nahmen, gab es in dem europäischen Kulturkreis zahlreiche Seuchen z.B. durch bakterienverseuchtes Trinkwasser, insbesondere in dem Zuge des Bevölkerungswachstums der Städte in dem Mittelalter und in der frühen Neuzeit. Unter den wenig hygienischen Zuständen in Europa war daher der Genuss von alkoholhaltigen Getränken aufgrund der desinfizierenden Wirkung tatsächlich gesünder. Menschen mit erhöhter Fähigkeit zu dem Alkoholabbau überlebten auch die zahlreichen Seuchen eher als Menschen ohne diese Fähigkeit. Und die Nachkommen hatten dann vielfach auch die Fähigkeit zu dem schnelleren Alkoholabbau geerbt. Eine weitere Rolle für die weite Verbreitung des Allels für die besonders rasch abbauenden Isoenzyme in Europa dürfte die Seefahrt gewesen sein, bei der Wein und später Rum (Pflichtration z.B. in der britischen Marine) zur Grundversorgung der Seeleute gehörte. Dementsprechend findet man in den Küstenregionen der Seefahrtsnationen das Allel besonders häufig.
Buch-Tipp: Leben ohne Alkohol. Mein persönlicher Leitfaden. die Zeit nachdem letzten Glas. . ist für einen Alkoholiker das Schwierigste was man sich vorstellen kann. Vor allem ist dieses Buch für diejenigen hilfreich, welche es alleine und aus eigener Kraft, ohne Kontakt mit Selbsthilfegruppen,schaffen wollen, ein Leben ohne "Helfer" Alkohol zu führen und bald sehen,daß ihre Ängste,Gefühle,Wahrnehmungen... |
Andere Nutzung von Alkohol |
- 70 %iger Ethanol ist ein ausgezeichnetes Antiseptikum und wird besonders zur Händedesinfektion benutzt. Alle Bakterien einschließlich der Tuberkelbakterien werden innerhalb einer Minute durch Denaturierung der Bakterienzellwand abgetötet (Bakterizidie). Eingeschränkt wirksam ist er gegen Viren, nicht wirksam gegen Sporen. Allerdings brennt er in offenen Wunden.
- 95 %iger Alkohol kann zur Verödung heißer Schilddrüsenknoten und anderer umschriebener Tumore benutzt werden - siehe [1] (http://www.madeasy.de/6/sdc2.htm)
- Ethanol wird in Brasilien als nichtfossiler Treibstoffzusatz dem Benzin beigemischt.
- Als Reinigungsmittel kann Ethanol auch aufgrund seiner (klein ausgeprägten) Amphiphilie benutzt werden.
- Alkohol ist eine wichtige Trägersubstanz bei der Herstellung pflanzlicher Medikamente (Phytomedizin).
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Weiteres zu dem Artikel Alkohol |
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